Tourbericht Etzenerlen
Bei mittlerweile eher spätsommerlichen Temperaturen zu Tourbeginn um 10 Uhr, versammelten sich ganze 16 Radsportfreunde zur Tour nach Etzenerlen. Wir durften in unserer Mitte auch Gast Simon begrüssen, der uns über die Termine der Homepage gefunden hat. Zwei Gründe zum Feiern gab es also schon vor Tourenbeginn🎉 aber das konnte bis nach der Ausfahrt gemeinsamen Ausfahrt warten.
Tourenguide war heute Christoph der uns den Verlauf der Tour heute Mitbestimmen lassen wollte, es gab gewisse Fixpunkte aber auch Entscheidungen die, die Gruppe gemeinsam treffen konnte. Daher gab es auch keine GPX-File für die Tour😉 Da die Gruppe mit 16 Teilnehmern relativ gross war, folgte sogleich auch die Instruktion wie wir als so grosse Gruppe uns am besten aufstellen, damit die Gruppe zusammen bleibt. Am Anfang sollten die Starken fahren, als nächstes folgen die Schwächeren und das Ende bildeten die ganz starken. Ich hatte mir dazu noch keine allzu vertieften Gedanken gemacht, aber es macht durchaus sehr viel Sinn. Die starken geben den schwächeren Windschatten und die ganz starken kommen mit den Ziehharmonika-Effekten am besten zurecht und können, sollte die Gruppe getrennt werden, sowohl als Meldeläufer wie auch als neue Windschattenspender fungieren. 🤯 Überraschend viel Überlegung dahinter, oder?
Die Anfahrt in die Region Sempachersee konnten wir via Seetal oder Bünztal fahren. Die Gruppe wollte aber lieber durch das verkehrsärmere Bünztal radeln. Wir fuhren bei sonnigen Bedingungen über die gut bekannten Velowege via Muri immer weiter Richtung Sins und Ballwil. Wir fuhren dabei immer Richtung Süden, durch die tieferen Temperaturen war auch die Sicht Richtung Alpen heute deutlich klarer als im Hochsommer 🤩 immer sehr schön, aber wenn es um Berge geht bin ich auch leicht zu beeindrucken😁 über angenehm ruhige Nebenstrassen vorbei an Wiesen, Feldern bei Neuenkirch sogar einem Golfplatz und mit dem Lindenberg und den Hügelzügen beim Sempachersee als Orientierung fuhren wir bis zum Fuss des ersten richtigen Anstiegs dem Ruswilerberg.
Es war bereits gegen Mittag und die Temperaturen waren nun wieder warm, also beschloss ein Grossteil der Gruppe, dass nun Zeit war, sich der äusseren, herbstlichen Kleidungsstücke zu entledigen. 😱 Doch oh Schreck ein Sturz. Durch die unglückliche Kombination von bergauf über die abgeschrägte Trottoirkante anhalten zu müssen, kam eins unserer Mitglieder zu Fall. Doch ausser kleineren Blessuren ging alles glimpflich aus. Doch das Schaltauge des Rades war verbogen, daher konnten die Gänge nicht mehr gewechselt werden. Allerdings nahte Hilfe in der Form von Ernesto, der sich quasi mit Handauflegen dem Problem widmete. Und siehe da, die Kette liess sich wieder durch fast alle Gänge schalten. Man könnte sagen mit blauem Schaltauge davon gekommen🤣 Sorry das Wortspiel war zu naheliegend😁 Der Anstieg zum Ruswilerberg konnte nun beginnen und wir wurden mit ruhigen Strassen und hin und wieder einem schönen Ausblick über den Sempachersee belohnt. Kurz vor dem Gipfel bogen wir rechts Richtung Etzenerlen ab. Die technischen Probleme sorgten dafür, dass ein Grossteil unserer Gruppe eine längere Verschnaufpause bekam als geplant, vielleicht machte sich dadurch auch bereits das Erste Hungergefühl breit. Aber der Kaffee- und Kuchenhalt war nicht mehr weit entfernt. Mit kurzen Gegensteigungen genossen wir die Abfahrt dem Sempachersee entgegen. Vielleicht auch mit dem nahenden Kaffeegeruch in der Nase manövrierte unsere Reisegruppe zielstrebig durch Sursee und in das Café Koller in Schenkon.
Hier genossen wir das kulinarische Angebot und die wärmenden Sonnenstrahlen und machten uns gestärkt wieder auf die Räder. Christoph liess die Gruppe nun wählen, ob wir lieber den direkteren, dicht befahrenen Aufstieg Richtung Beromünster nehmen oder den sanften, dafür längeren Aufstieg nehmen. Wir entschieden uns für die idyllische Route durch Vogelsang, Bäch und Waldi🥰klingt doch auch schon viel schöner🤩 Nach einer kurzen Abfahrt in Beromünster machten wir uns vorbei an Bauernhöfen Feldern und Wiesen nach Schwarzenbach. Der direktere Weg hätte uns nach Mosen und das dichter befahrene Seetal gebracht. Daher folgten wir auch hier dem aussichtsreichen Weg auf halber Höhe zum Hallwilersee nach Seengen via Beinwil, Birrwil und Boniswil. Auch wenn unsere Radtour sehr schön war, irgendwann heisst immer Abschied nehmen 😭Nicht gleich übertreiben, wir sehen uns dafür auch wieder😁 Nicole und Ernesto strampelten von hier direkt nach Hause und der Rest nahm den Weg nach Villmergen noch gemeinsam unter die Räder. In Villmergen angekommen, machten sich die mit Terminen auf den Heimweg, während in der Braui auf die gelungene Tour angestossen wurde und wer weiss, vielleicht auch auf einen häufigeren Gast mit Simon.
Vielen herzlichen Dank an alle Teilnehmer Marcel, Roland, Dany, Roger, Pascal, Hanspeter, Christina und Sepp, Ernesto, Nicole, Mick, Victor, Sabrina, Gast Simon und Tourenguide Christoph schön wart ihr alle dabei und habt die heutige Tour mitgestaltet. Natürlich auch an Christoph, der mit seinen guten Streckenkenntnissen die kollektive Streckenführung erst ermöglichte.
Eue Martin


